K U N S T Z E N T R U M C O L D A M

S T I M M U N G E N

Die Ausstellung Stimmungen ist zu besichtigen vom 09. April bis zum 05. Juni 2017.

Die feierliche Eröffnung findet statt am Sonntag den 09. April um 14.30 Uhr!

Das Theater Lüttje Bimm sorgt für die notwendige Spaß! Musikalische Stimmung wird gemacht durch Sebastian Kromminga!

 

Die Teilnehmende Künstler dieser Ausstellung sind;

 

Meike Becker-Khalfaoui/Malerei & Assemblagen

Gelbes Feld

Ausgestellt  werden überwiegend ungegenständliche grossformatige Bilder - teilweise auch mittelformatige mit figurativen Elementen  – Malerei in Acryl auf Leinwand, teilweise in Mischtechnik (Acrylfarbe, Dispersionsfarbe und Ölpastellkreide).

… Schichten und Geschichten - die Kompositionen sind aufgebaut in unzähligen Schichten und Farbüberlagerungen – Einritzungen und Ausschabungen sind markante bildnerische Elemente.

Geschichten werden erzählt – Vergangenes und Gegenwärtiges, Spuren und Zeichen, Geheimnisvolles und Transzendentes, Archetypisches und Symbolhaftes werden dem Betrachter zugänglich gemacht.

Ergänzend zu den Bildern werden Assemblagen ausgestellt, sogenannte

„Guck-Kästen“. Kleine 3D-Boxen aus Holz (13X18X5 cm) mit gestaltetem Innenleben in Mischtechnik (malerisch und plastischElemente) zeigen figurative Inszenierungen.

 

Wenche Burger-Nostvold/Malerei & Installationen

Schutzengel

Stimmungen ausgelöst durch Farbe und Zeichen


Stimmungszeichen Blue Mood

Die Entwicklung von der Zeichnung über Schriftzeichen bis hin zur Schrift fasziniert mich immer wieder von neuem. Für mich als Künstlerin ist die Auseinandersetzung mit den Formen und den Farben spannend. So hatte ich vor Jahren, nachdem ich eine Bildserie mit Briefen von meiner Mutter gemacht hatte, und mich mit Runen, Hieroglyphen und Schriftzeichen beschäftigt hatte, wurde ich so inspiriert, so sehr, dass ich eine Serie mit meinen eigenen Stimmungszeichen „Blue Mood“ schuf.

Eine immerwährende Inspirationsquelle war der Jazz Musik, die mich oft beim Malen begleitete. Und ein wesentlicher Anteil an Gedanken und Ideen beitrug.

Die künstlerische Arbeitsphase löst bei mir Freude, mystische Gefühle, Fragen, Spannungen Neugierde und vieles mehr aus.

In der Vertiefung, wenn ich mich in und mit der blauen Farbgebung, mit den Formen des Blue Mood  Zeichen hingebe, dann haben diese Bilder auch eine meditative Wirkung, sie beruhigen und bringen mich in eine ruhige, sanfte, ausgelassene Stimmung.

 

Zu meinen Emotionalen Bildern:

Schutzengel, Grenzüberschreitungen, Versteckspiel, Dame aus dem Fernen Osten, und Die Erde dreht sich, hier zeigt sich mein Spieltrieb.

Es ist ein spielen mit dem Material, das Arbeiten aus dem Bauch, das ausprobieren der Farben und Formen, die Zufallserscheinungen mit hin einbeziehen oder nicht!

Es fordert die volle Konzentration und in dieser Arbeitsphase wird Zeit und Raum vergessen.

 

Sietse Mein/Abstracte Malerei

Geboren in Groningen, wohne ich jetzt in Blijham dicht an der deutschen Grenze.

Im Zurückblick hat alles eigentlich angefangen nach dem Tode meiner Mutter vor sieben Jahren, denn ich erbte ihre Malsachen. Sie selbst malte realistisch, hübsch an zu sehen, aber nichts für mich.

Mein eigenes Werk veränderte sich im Laufe eines Jahres und ab dieser Zeit bis heute verändern sich ein paar Striche in ein Kunstwerk, in dem bei aufmerksamer Betrachtung stets Neues zu entdecken ist. Manche Leute sehen Vögel oder Gesichter...der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Das Interessante ist, dass ich selbst nicht weiss was entstehen wird; ich lege alles bereit, die Farben, das Palet-Messer und ich beginne - und jedesmal bin ich erstaunt über das Resultat. Sonderbar, aber auch schön um etwas zu zweit zu tun, denke ich dann.

Durch den Gebrauch einer dicken Metallfolie als Untergrund für meine abstrakten Malereien, erschaffe ich ein Kunstwerk, das durch veränderten Lichteinfall, durch Kunstlicht oder Tageslicht stets verschiedene Anblicke bildet Bei gedämpftem Licht tritt der Hintergrund mehr nach vorn, durch helles Licht der Vordergrund. Das sind nur einige der verschiedenen Belichtungsmöglichkeiten.

Dies ist in der Welt der Kunstmaler eine einzigartige Prozedur und macht mich als Künstler zu etwas Besonderem.

Durch die Steifheit des Materials ist Einrahmen nicht unbedingt nötig, kann aber wohl nach persönlichem Geschmack. Alle Kunstwerke sind mit einer Aufhängemöglichkeit versehen und können im Prinzip gleich aufgehängt werden 

 www.sietseartpaintings.123website.nl

 

Willem de Bolster/Keramik-Objekte

 

Willem de Bolster (1936) absolvierte die MO - Lehrerausbildung an der Rietveld-Akademie und arbeitete als Lehrer im regulären Schulunterricht und an der Volksuniversität in Amstelveen.

Während seiner Ausbildung kam er in Berührung met der Keramik.

Sein Künstlerleben begann aber mit Malen. In seinen Werken begon schon bald die Suche nach der tieferen Bedeutung von organischen Formen, für ihn eine spirituelle Annäherung an die Natur.

Um dies bildlich darzustellen, arbeitete er mit viel Farbe und brachte Struktur an in seinen Miniaturen von Untersee-Scenen und Fantasiewelten die sich sowohl unter- als überirdisch abspielten.

Die Folge der Struktur-Malereien war dass er das dreidimensionale suchte - er hatte das Raümliche nötig, so beschrieb er es selbst.

Er entdeckte das Werk des Künstlers Soldner, das war Keramik in Raku-Methode gebrannt, aber wobei Soldner eine Anzahl Veränderungen in Glasurtechniken angebracht hatte.

Die Erkennung von Farbe, Form und Technik brachte Willem de Bolster dazu, diese Kunstform zu entdecken.

Der niederländische Keramiker Johan Broekema lehrte ihn die Techniken und blieb lange ein Berater für Glasurrezepte und dergleichen.

Als sein Lehramt weniger Zeit forderte, konnte Willem auf die Suche nach seinem eigenen Stil gehen und sich die Methoden von Raku, dieser japanischen Brennweise aus dem 16. Jahrhundert zu eigen machen.

Dadurch wurde er bekannt in Amstelveen und im weiten Umkreis mit Ausstellungen, der Kunstausleihe und weil viele Privatpersonen Werke von ihm erwarben.

In 1997 ist der Künstler zusammen mit seiner Frau Cock de Bolster nach Ost-Groningen umgezogen..

Ausserhalb des Dorfes Bellingwolde steht ein kleiner Bauernhof inmitten eines Naturgebietes; hier hatte er Raum genug um zusammen mit seiner Frau ein Atelier zu entwerfen und zu bauen.

Abgesehen vom Raku-Brandplatz sind im Sommer 2002 zwei neue Öfen entstanden für die neuen Techniken die Willem sich zu eigen gemacht hat, nämlich das Pit- und das Saggar-Brennen.

Laut Willem de Bolster ist das Schaffen von Formen eine Grundlage seiner Werke. Innerhalb seiner handgeformten keramischen Vasen, Töpfen und anderen Objekten zucht er immer nach der Verbindung zwischen ihm und der Natur, die Balance die in einer Harmonie von Linien mündet und schliesslich in einer tastbaren Form.

Die Suche nach Gleichgewicht, Transparenz und Farbenspiel beginnt beim Raku-Brennen, bei Pit- und Saggarfire, jedesmal neu. Vom Beginn, der rohen Töpfererde, zum Stein, dem gebrannten Ton - das ist für Willem ein sehr wichtiges Trajekt das er bei jeder neuen Schöpfung durchlebt; er nennt das "das begleiten des Objek... es ist die letzte und gleichzeitig schwierigste Phase der Arbeit. Die Entstehung in der Natur und mit seinen Händen ausgearbeitet in dieser Umgebung, ergibt schliesslich eine organische Form, die, der Fantasie des Beschauers ausgeliefert, lebendig wird.

 

 

 

 

 

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kunstzentrum Coldam
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